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Donnerstag, 09. September 2010

Herfa-Neurode: Europas größte Untertagedeponie

25.08.2010

Für die morgige (26.08.) Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Energie Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat die Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag einen dringlichen Berichtsantrag betreffend „Genehmigung und Betrieb der Untertagedeponie Herfa-Neurode durch die K+S Entsorgung GmbH“ eingebracht.

Im Kontext der Auslagerung der PCB-belasteten Transformatoren und der PCB Belastung von Arbeitern, wollen wir wissen, ob Europas größte Untertagedeponie für Sondermüll (Herfa-Neurode) nach dem dafür gültigem Recht genehmigt wurde?

Hier der dringliche Berichtsantrag ....->

 

17. Juni: Altkanzler Helmut Schmidt erhielt Auszeichnung, die LINKE mahnte zur Abrüstung

 Die zwei Seiten des »Point Alpha« bei Rasdorf

 

 

Rund 150 Teilnehmer versammelten sich zu einem »Friedensfest« am »Point Alpha« bei Rasdorf. Hier belauerten sich NATO und Warschauer Vertrag besonders intensiv. Die Aktion bildete einen Gegenpol zu der gleichzeitig wenige hundert Meter entfernt stattfindenden Verleihung des »Point Alpha Preises 2010« an Altbundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) durch das »Kuratorium Deutsche Einheit«.

»Nicht die Kalten Krieger von gestern und heute haben Ehrungen verdient, sondern die Hunderttausende der Friedensbewegung«, gab Heidemarie Scheuch-Paschkewitz, Landesvorsitzende der hessischen LINKEN zu bedenken. Sie erinnerte an die Rolle Schmidts bei der Aufrüstung in den 1970er und 1980er Jahren. Schmidt, der von 1974 bis 1982 Kanzler war, hatte 1978 das Wort von der »Raketenlücke« geprägt und damit die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen und eine neue Aufrüstungsspirale im Zuge des »NATO-Doppelbeschlusses« gerechtfertigt... ->mehr...

DIE LINKE begrüßt das aus für den Autobahnausbau A4

Olpe-Hattenbach ist weder Ökonomisch noch ökologisch zu vertreten.

 

Der Kreisvorstand der LINKEN im Kreis Hersfeld Rotenburgbegrüßt die Entscheidung des hessischen Wirtschaftsministers Posch, die geplante A4 von Olpe zum Hattenbacher -Dreieck nicht zu bauen.

Laut Pressesprecher Zanger vom Kreisverband DIE LINKE. Bad Hersfeld-Rotenburg ist es „weder ökonomisch noch ökologisch vertretbar dieses Projekt zu fördern.“ Zanger weiter, „Unsere Region ist schon genug belastet durch das hohe LKW- und Verkehrsaufkommen, sowie den vielen Beschäftigten im Niedriglohnsektor der hier bereits ansässigen Logistik-Unternehmen. Sinnvoll wäre es nun wenn sich die Hessische Landesregierung gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium für den Erhalt und Ausbau des Güterbahnhofes in Bebra einsetzen würden.“

Hilfe und Informationen zu Hartz IV

Sprechstunden zu den Hartz IV-Gesetzen im Bürgerbüro der LINKEN

 

„Fünf Jahre Hartz IV und die Widersprüche  und Klagen gegen fehlerhafte Bescheide nehmen nicht ab“, erklärte Hansjörg Hirschfelder von den LINKEN im Landkreis. Daher bieten er und sein Kollege Claus Delft ab dem 4. Mai jeden Dienstag von 11.30 bis 14.30 Uhr Hilfe und Informationen zu Hartz IV an.

„ Es kann nicht sein, dass die Ärmsten der Armen wegen ungenügender Bescheide die Last einer Klage tragen müssen“, ergänzt Claus Delft. Die Sprechstunde zu den Hartz IV-Gesetzen findet im Bürgerbüro der Bundestagsabgeordneten Sabine Leidig (DIE LINKE.), in der Dippelstraße 8a in Bad Hersfeld statt.

 

Hartz IV: Ein Mann klagt an

 

Dass Hartz IV verfassungswidrig ist, davon war Thomas Kallay aus Eschwege von Anfang an überzeugt. Fünf Jahre lang klagte er sich durch alle Instanzen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts empfindet er als Enttäuschung.

 

Den 20. Oktober 2009 wird der 47-jährige Thomas Kallay nie vergessen. Es ist der Tag, an dem er vor Deutschlands höchstem Gericht das vortragen durfte, wovon er schon immer überzeugt war: Dass Hartz IV zum Leben nicht ausreicht. Fünf Jahre lang hat er für diesen Tag gekämpft – so lange dauerte der Weg durch alle Instanzen. Nun steht er vor dem Gerichtsgebäude in Karlsruhe. Polizisten patrouillieren mit Maschinengewehren, TV-Teams lungern an jeder Ecke. Ein Gerichtsdiener geleitet Thomas Kallay schließlich an seinen Platz in der ersten Reihe, ihm gegenüber thronen Deutschlands höchste Richter.

Thomas Kallay kennt sich gut aus mit Hartz IV. Eine chronische Krankheit beendete im Jahr 1998 seine mehr als zwanzigjährige Arbeit als Fachjournalist und Computertechniker und zwang ihn in die Erwerbslosigkeit. Nur ein Jahr später tritt er der Erwerbsloseninitiative „ARCA soziales Netzwerk“ bei, macht sich kundig in Sozialrecht. Als er im Jahr 2004 das erste Mal von den Hartz-Gesetzen hört, recherchiert er im Internet, befragt Rechtsanwälte.

Noch bevor die Hartz-Gesetze im Jahr 2005 in Kraft treten, klagt er vor dem Sozialgericht Kassel. Doch die Klage bleibt zunächst jahrelang liegen, wird dann zurückgewiesen. In dieser Zeit empfängt Kallay fast täglich Menschen in seiner Wohnung, die an Hartz IV verzweifeln. Er berät sie und hilft, Widersprüche zu formulieren, leistet Beistand. Nach solchen Gesprächen kann er nachts oft nicht schlafen. „Da kocht die Wut hoch“, erinnert er sich. Schließlich wird im Oktober 2008 seine Klage gegen Hartz IV doch noch vor dem Landessozialgericht Darmstadt verhandelt und an das Bundesverfassungsgericht überwiesen.

Nun sitzt Thomas Kallay dort. Er trägt eine schwarze Jeans, über dem schwarzen Polo-Shirt eine schwarze Weste. Man bittet ihn ans Rednerpult. Doch bevor er seine Klage vorträgt, hat er etwas Persönliches zu sagen: „Aus Respekt gegenüber dem Gericht hätte ich mir gerne einen Anzug gekauft. Doch dafür habe ich kein Geld. Ich stehe hier in meinen besten Sachen.“ Je länger Kallay spricht, desto sicherer wird er. Er referiert über Regelsätze, Kindergeld, Sonderbedarfe. Hartz IV ist Unrecht, davon will er die Richter überzeugen.

Nach seinem Auftritt ist Kallay erschöpft, fährt zurück in seine Heimat. Die Zeit des Wartens beginnt. Mehr als vier Monate beraten sich die Richter. Zur Verkündigung im Februar 2010 reist er erneut nach Karlsruhe. Seine Mutter leiht ihm ihr Auto, Freunde sammeln für das Benzingeld. Im Gerichtsaal ist Kallay nervös, er schwitzt. Doch als die Richter das Urteil verkünden, schlägt die Anspannung in Enttäuschung um. Zwar bewerten sie die Berechnung der Regelsätze als verfassungswidrig, doch dass Hartz IV nicht zum Leben ausreicht, entscheiden sie nicht. „Wir haben nachgewiesen, dass das Gesetz ein großer Schwindel ist, aber wir haben nicht erreicht, dass die Bundesregierung dafür zur Rechenschaft gezogen wird“, sagt er.

Doch Thomas Kallay gibt nicht auf. Sein Kampf gegen Hartz IV geht weiter. Zurzeit prüft er eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. „Es geht schließlich nicht nur um meine Familie und mich, sondern um Millionen von Hartz-IV-Beziehern“, sagt er.

 

 ->...hier eine Mail von Thomas Kallay mit der Bitte um Unterstützung als PDF-Download 

 

 

Schwarz-Gelb macht krank! Bürgerversicherung statt Kopfpauschale!

»Schwarz-Gelb macht krank: Die gesundheitspolitischen Pläne der schwarz-gelben Bundesregierung sind ein Frontalangriff auf das solidarische Gesundheitssystem. Sie führen in eine Zwei-Klassen-Medizin«, erklärt Horst Zanger, Sprecher des Kreisvorstandes DIE LINKE. Bad Hersfeld-Rotenburg.

»Durch die Einführung der Kopfpauschale soll ein Betriebsleiter künftig denselben Krankenkassenbeitrag zahlen wie das Reinigungspersonal. Unsozialer geht es nicht: Die Kopfpauschale ist Hartz IV im Gesundheitssystem.

Der Arbeitgeberanteil soll auf dem heutigen Stand eingefroren werden, so dass die Versicherten Kostensteigerungen künftig alleine bezahlen müssen. Das bedeutet das endgültige ‚Aus’ für die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Für noch mehr medizinische Leistungen müssen die Versicherten künftig einen Eigenanteil bezahlen oder eine Zusatzversicherung abschließen.

Wer sich das nicht leisten kann, hat Pech gehabt, geht es nach dem Willen von CDU und FDP.

Gewerkschaften, Sozialverbände und kirchliche Organisationen haben einhellig und deutlich gegen die Pläne von Schwarz-Gelb protestiert. DIE LINKE wird an ihrer Seite gegen die Zerschlagung des solidarischen Gesundheitssystems kämpfen. DIE LINKE tritt für eine Solidarische Bürgerversicherung ein, die die gesamte Bevölkerung umfasst und alle Einkommensarten, auch Kapital- und Vermögenseinkünfte, einbezieht – und zwar in voller Höhe: Die Millionäre brauchen keine Krankenversicherung, aber die Krankenversicherung

braucht die Millionäre.«

K + S: Eine Pipeline in die Nordsee ist keine sinnvolle Lösung

Zu den abschließenden Empfehlungen des Runden Tisches ‚Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion’ erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Es ist ernüchternd, was bis dato an Vorschlägen des Runden Tisches an die Öffentlichkeit gelangt ist. Leider konnte sich dieses Gremium bei seiner Arbeit nicht genügend von den Konzerninteressen befreien. DIE LINKE begrüßt das eindeutige Votum für ein Ende der Grundwasser gefährdenden Versenkung und der Einleitung in die Flüsse. Die Entsorgung über eine Pipeline organisieren zu wollen, ist aber höchst problematisch.

Erstens werden die Umweltprobleme in die Nordsee verlagert. Die Abwässer enthalten Giftstoffe und die Laugenzusammensetzung entspricht nicht der des Meerwassers. Zweitens ist weiterhin völlig unklar, ob eine Einleitung der Produktionsabfälle von K+S in die Nordsee nicht gegen die EU-Umweltgesetzgebung verstößt. Und drittens stellt sich die Frage: Wer soll zahlen? Der Entsorgungsweg ist relativ teuer und K+S hat bereits mehrfach signalisiert, dass sie die ca. 500 Mio. Euro nicht alleine tragen wird.“

Vorrang müsse die bessere Ausnutzung der Rohstoffe haben. Sie seien einfach zu schade, um sie über eine Pipeline in der Nordsee zu verteilen. Mittelfristig setze K+S mit seiner Weigerung geltendes Recht einzuhalten Arbeitsplätze in der Kaliregion aufs Spiel. Erschütternd sei, dass die Landesregierungen von Hessen und Thüringen dabei assistieren und jetzt ihr Heil in der Pipeline suchten.

Schott: „Auch K+S muss zu einer nachhaltigen Betriebsführung kommen und seine Produktionsverfahren zum Schutz der Umwelt und Menschen sowie für eine bessere Verwertung der Rohstoffe anpassen müssen.“

 

Attac wird 10! Herzlichen Glückwunsch!

H. Zanger

Anlässlich des 10. Geburtstages des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac erklärt Horst Zanger,  Mitglied des Kreisvorstandes DIE LINKE. Bad Hersfeld-Rotenburg:
 
„Attac wird zehn Jahre alt. DIE LINKE gratuliert ganz herzlich zum Geburtstag. Viele, die in der LINKEN engagiert sind, haben auch im globalisierungskritischen Netzwerk Attac mitgearbeitet.
 
Die Forderungen von Attac sind angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise hochaktuell. Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, die Schließung von Steueroasen, die Entschuldung der Länder des Südens und die Kontrolle der internationalen Finanzmärkte sind Ziele, die Attac und die LINKE teilen. Klar ist: Außerparlamentarischer Druck ist nötig, damit sich etwas zum Besseren bewegt.
 
‚Es gibt nichts Gutes, außer man tut es’, hat einst Erich Kästner gesagt. Bei Attac liest es sich so:
 
‚Wer an den Finanzmärkten schon fleißig an der nächsten Krise strickt, kann wieder ordentlich Geld machen. Banken werden mit Steuergeldern gerettet, die uns allen fehlen werden. Im Welthandel geht`s ungerecht zu, die armen Länder werden erpresst und über den Tisch gezogen. Atomkraft soll wieder eine Option sein. Konzerne greifen nach öffentlichen Gütern, und Bildung soll Geld kosten. Wir haben hier eine Zweiklassenmedizin, und viele Millionen Menschen haben weltweit gar keine ärztliche Versorgung, während Pharmakonzerne fleißig verdienen. Flüsse und Seen werden privatisiert – die Welt verkommt eben doch zur Ware. Dabei machen wir nicht mit. Diese Verhältnisse passen uns nicht. Es gibt vieles, was wir dagegen tun können. Hinhören, nachdenken, sich interessieren, sich einmischen – und schließlich: die Verhältnisse rocken, die Welt ändern.’“
 

MdB Michael Roth stimmte dafür 4500 deutsche Soldaten in den Krieg zu schicken.

Während die Tagesschau vermeldet, dass die Mehrheit der Deutschen den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan will
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video614268.html
stimmt Michael Roth wieder einmal gemeinsam mit den Abgeordneten des Deutschen Bundestages von CDUFDPSPD, auch unter Beteiligung der hessischen Grünen Abgeordneten Priska Hinz und Tom Königs, gegen die Mehrheit der Menschen unseres Landes.

Anstatt dieses Stimmverhalten von Michael Roth und seinen Abgeordneten-Kollegen wieder einmal zu kommentieren, möchte ich heute auf die hervorragende Rede unseres Bundestagsabgeordneten Jan van Aken hinweisen.

(Horst Zanger)

Abstimmung.pdf

Hier das Ergebnis der Namentlichen Abstimmung zum ISAF-Einsatz als PDF-Download

K + S: Linke Landtagsfraktionen lehnen Empfehlungen des Runden Tisches ab!

Nach Ansicht der umweltpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der LINKEN von Niedersachsen, Thüringen und Hessen, die sich am 4. November in Kassel getroffen haben, stellen die aktuellen Empfehlungen des Runden Tisches keine Lösung der Entsorgungsproblematik bei Kali und Salz dar. Dazu Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Offenbar setzt der Runde Tisch einzig und allein auf eine Pipeline als standortferne Lösung für die Entsorgung der Abwässer aus der Kaliindustrie. Er hinterfragt die Behauptungen von K+S nicht ausreichend, wonach alternative Varianten nicht wirtschaftlich seien, und schließt sie deshalb von vorn herein aus. Dieses Ergebnis ist enttäuschend und die Vorgehensweise mehr als fragwürdig.“

Darüber hinaus zeigen sich die Sprecher aus vielerlei Gründen skeptisch, ob eine Pipeline in die Weser oder in die Nordsee überhaupt genehmigungsfähig sei.

Schott: „Am Ende dürfen nicht die aktuellen Entsorgungswege übrig bleiben, die die Menschen und die Umwelt schwer belasten und eindeutig gegen Europäisches Recht verstoßen“.

 

Deshalb fordern die Vertreter der LINKEN die Landesregierungen der Werra-Weser-Anrainerländer auf, sich für wirkliche Alternativen stark zu machen, insbesondere solche, die eine viel höhere stoffliche Verwertung der Reststoffe ermöglichen würden.

 

Bisher würden diese zum großen Teil als Abwasser in das Grundwasser, die Werra, die Weser und die Nordsee gelangen.

Auch die Aussagen zur Wirtschaftlichkeit der Pipeline müssten neu geprüft werden. Die Vorschläge des Runden Tisches seien sowohl unter ökologischen Gesichtspunkten als auch mit Blick auf die Ressourcennutzung im Kalirevier volkswirtschaftlich völlig inakzeptabel.

 

DIE LINKE betont die Notwendigkeit der Produktion von Kalisalzen als wertvolle Düngemittel in der Landwirtschaft. „Deshalb setzen wir uns für den Erhalt der Arbeitsplätze in diesem Bereich ein. Diese haben nach unserer Überzeugung jedoch nur auf der Grundlage moderner, ressourcen- und umweltschonender Produktionsmethoden eine Zukunft“, so Schott.

 

DIE LINKE erstattet Strafanzeige wegen Volkverhetzung gegen NPD

Nachdem am vergangenen Wochenende im gesamten Kreisgebiet Plakate der NPD mit dem Slogan „Heimreise statt Einreise“ auftauchten, auf denen illustriert, drei von hinten, mit Bündeln bepackte kopftuchtragende Frauen zu sehen sind, hat nun Der Kreisverband DIE LINKE. Bad Hersfekd-Rotenburg, Strafantrag wegen Volkverhetzung gegen die rechtsextreme NPD gestellt.

„Wir können nur mit Abscheu betrachten wie Menschen an die schrecklichsten Jahre der deutschen Geschichte erinnert werden“ so Horst Zanger, Pressesprecher der Linken im Landkreis. „Die frauenverachtende und rassistische Darstellung gegenüber unseren Mitmenschen mit Migrationshintergrund “ stellt laut Zanger „eine bisher kaum noch zu überbietende menschenverachtende Haltung der NPD dar“.

Bundeswehr aus Afghanistan sofort abziehen!

Mahnwache vor dem Büro des Bundestagsabgeordneten Michael Roth

 

Am 08. September 2009 veranstaltete DIE LINKE. Bad Hersfeld-Rotenburg eine Mahnwache vor dem Büro des Bundestagsabgeordneten Michael Roth (SPD), gegen den Krieg in Afghanistan.

Mareike Zingsem, Direktkandidatin unsers Wahlkreises, übergab gemeinsam mit Jens Christiner und Horst Zanger, vom Kreisvorstand, einen Aufruf an den Bundestagsabgeordneten, während dieser Aktion.

Zanger, der Pressesprecher des Kreisvorstandes erklärte zu diesem Anlass:
„CDU, SPD, FDP und Grüne können nach dem von der Bundeswehr angeordneten Luftangriff nicht länger verdrängen: Es herrscht Krieg in Afghanistan und die Bundeswehr befindet sich im Kriegseinsatz. Wer wie die Bundesregierung das Gegenteil behauptet, belügt willentlich die Bürgerinnen und Bürger.

Ziviler Wiederaufbau und militärische Mittel sind ein Widerspruch in sich. Nach dem von Deutschland verantworteten Tod vieler unschuldiger Zivilisten gilt erst recht: sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan!

DIE LINKE lehnt als einzige der im Bundestag vertretenen Parteien den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan ab. Der Kampf gegen den Terror kann nicht mit militärischen Mitteln gewonnen werden. Die Bundeswehr bringt keine Lösung des Konfliktes, sondern sie ist längst ein Teil des Problems.“

 

Den Aufruf an Roth finden Sie -> hier...


Rechtsextremistische Strukturen in unserer Region

Auf einer Veranstaltung der Partei DIE LINKE. warnte der Soziologe und Rechtsextremismus-Experte Helge von Horn: " Auch in dieser Region haben viele Jugendliche ein rechtsextremes Weltbild und werden von rechtsextremen Gruppierungen gezielt umworben."

Eine Vertreterin des Kreisschülerrates bestätigte, dass die rechtsextreme Szene verstärkt im Verborgenen agiert und Lehrer und Eltern zu spät erkennen, wenn junge Leute z.B. im Internet und durch rechte Musik beeinflusst würden.

"Flugblätter, Jugendmagazine und Musik-CDs sind oft nicht als rechtsradikale Propaganda zu erkennen", zeigte Helge von Horn mit Beispielen in seiner informativen Power-Point-Präsentation an zahlreichen Beispielen.

Diese Propaganda richte sich gezielt an Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren. In Zeltlagern und bei Fußballturnieren würden junge Leute mit rechtsextremem Gedankengut "gefüttert".

Die Direktkandidatin der LINKEN, die ebenso wie die nordhessische Landtagsabgeordnete der LINKEN, Marjana Schott, an der Veranstaltung teilnahmen, forderte, dass schon im Kindergarten und in der Grundschule Toleranz und Demokratieverständnis gelebt und vermittelt werden müssten.

Perspektivlosigkeit bei den Heranwachsenden und unkontrollierter Umgang mit dem Internet seien verantwortlich für Anfälligkeit rechter Ideologien.

Auch Helge von Horn mahnte eine frühzeitige Prävention an. Er gab Hinweise auf umfangreiches Informationsmaterial, das speziell über die Erscheinungsformen von Rechtsextremismus informiert.

Er wies auf das "BeratungsNetzwerk gegen Rechtsextremismus Hessen" hin, dem zahlreiche Institutione, öffentliche und freie Träger angehören.

Dieses bietet eine Mobile Intervention vor Ort an und kann von Opfern rechtsextremistischer und fremdenfeindlicher Taten, aber auch von Schulen angefordert werden, die mit Versuchen rechtsextremistischer Einflussnahme auf den Schulbereich konfrontiert sind.

Waltraud Eisenträger-Tomcuk

16 Sep 2009

 

 

Wahlkampf-Bustour durch den Wahlkreis 170 mit Mareike Zingsem, Direktkandidatin, am 3. September

Um 5.30 Uhr, im Dunkeln und bei strömendem Regen, warteten wir in Eschwege vor dem Werkstor der Fa. Hyco Pacoma auf die Beschäftigten.

Bei der Anmeldung machte uns der Pförtner in sehr bestimmtem Ton darauf aufmerksam, dass wir den Parkplatz nicht betreten und uns nur auf dem Bürgersteig aufhalten dürften.

Entsprechend erfolgreich war unsere Verteilaktion, denn die Beschäftigten fuhren auf den Parkplatz auf dem Werksgelände. Nur Wenige trauten sich zu uns, um Flyer entgegenzunehmen.

Vor den Beruflichen Schulen in Eschwege wurden wir vom Hausmeister gleich auf die andere Straßenseite geschickt, wo die Schülerinnen und Schüler nur spärlich vorbei kamen.

Die anschließende Verteilaktion auf dem Marktplatz in Allendorf und im Kurpark von Bad Sooden verlief - trotz gelegentlicher Regenschauern - erfolgreich.

Nach einer Frühstückspause in Allendorf fuhren wir - inzwischen angewachsen auf 7 Genossinnen und Genossen - nach Bebra zu den Beruflichen Schulen, wo 3 GenossInnen aus dem KV Hersfeld-Rotenburg uns schon erwarteten. Dort ergaben sich inv der Pause rege Gespräche mit vielen interessierten LehrerInnen und SchülerInnen.

Den Abschluss unserer Bustour bildete ein Infostand mit Verteilaktion in Bad Hersfeld vor dem Rathaus. 2 Genossen hatten dort alles vorbereitet und wir konnten mit 11 LINKEN mit vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen - bei strahlendem Sonnenschein!

 

Behinderten-Werkstätten leiden unter der Wirtschaftskrise

Mitglieder der Landtags-Fraktion der Partei DIE LINKE zu Besuch beim Verein "Soziale Förderstätten für Behinderte e.V." in Bad Hersfeld


Die Werkstätten der Sozialen Förderstätten für Behinderte e.V. zu denen auch die Bad Hersfelder Werkstätten mit ca. 160 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen gehören, sind ein soziales Dienstleistungsunternehmen. In den verschiedenen Arbeitsbereichen dieser Werkstätten wird sowohl Lohnfertigung als auch Eigenproduktion betrieben. Lohnfertigungen werden im Auftrag von regional ansässigen Industrie- und Handwerksbetrieben, ebenso wie im Auftrag von Privatkunden hergestellt. Leider schlägt auch hier die Wirtschaftskrise heftig zu. In den ersten Monaten dieses Jahres wurden drastische Auftrags- und Umsatzeinbrüche verzeichnet. Auch wenn die Aufträge fehlen, müssen die behinderten Menschen trotzdem beschäftigt und bezahlt werden. Dieses hat zur Folge, dass auch hier bereits deutliche Sparmaßnahmen eingeleitet werden mussten.

Um sich über die derzeitige Situation ein Bild vor Ort zu machen, besuchten Willi van Ooyen, Vorsitzender der Fraktion der LINKEN im Hessischen Landtag, sowie Marjana Schott, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion, gemeinsam mit Mareike Zingsem, der Kandidatin zum Bundestag und Horst Zanger, Mitglied des Kreisvorstandes, am Donnerstag, den 16.07.2009 die Hersfelder Werkstätten.

Bad Hersfeld ist kein Einzelfall. Bundesweit betreuen die ca.700 Werkstätten rund 270 000 behinderte Menschen und die derzeitige Situation ist mancherorts schon richtig bedrohlich. Diese Werkstätten haben aber eine Beschäftigungspflicht. Menschen, die wegen ihrer Behinderung keinen Job auf dem allgemeinen ersten Arbeitsmarkt finden, haben einen Rechtsanspruch auf Beschäftigung in diesen Werkstätten. Damit darf, nach Ansicht der LINKEN, die öffentliche Hand die Kostenträger in der Krise nicht alleine lassen. Nach der Ansicht von Horst Zanger, wäre es nun angebracht darüber nachzudenken, ob es nicht „neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit“ mit den Werkstätten gibt. Zanger betonte auch, dass trotz der prekären Situation der Haushalte unseres Kreises und der Gemeinden ein weiterer Abbau der sozialen Leistungen von den LINKEN nicht einfach hingenommen werde, schon gar nicht wenn es um sozial schwache Gruppen unserer Gesellschaft gehe, für deren Angelegenheiten die Linke immer ein Sprachrohr ist.

Anstieg der Altersarbeitslosigkeit Beleg für Undurchführbarkeit der Rente ab 67

Horst Zanger

DIE LINKE im Kreis Hersfeld-Rotenburg schlägt Alarm wegen der rapide steigenden Zahl älterer Arbeitsloser in der Region. Allein die offizielle Statistik der Agentur für Arbeit weist für den Bezirk einen Anstieg der Arbeitslosigkeit von über 55- bis 64-jährigen um fast 30 Prozent seit Juni 2008 aus. Ebenso stieg nach der Bilanz der Optionskommune Landkreis Hersfeld-Rotenburg der im Leistungsbezug stehenden Gruppe der über 50-jährigen um 10 Prozent, auf 799 bis zum Monat Mai.

4752 Arbeitnehmer im Kreis Hersfeld-Rotenburg sowie im Altkreis Eschwege sind zurzeit von Kurzarbeit betroffen. 60 Unternehmen sind es im Kreisteil Hersfeld, 32 im Altkreis Rotenburg und 45 im Eschweger Land. Auch hier sind wiederum viele Arbeitnehmer/innen über 50 Jahre betroffen-. Ob die Kurzarbeit letztendlich für den Schutz vor Arbeitslosigkeit ausreicht ist noch dahingestellt. Es wird nach Angaben der Arbeitsagentur in der Region zu weiteren Entlassungen kommen

Der Kreissprecher, Horst Zanger sieht in den Zahlen einen „Beleg für die Undurchführbarkeit der Rente ab 67“ und fordert eine Rücknahme des Gesetzes. Er erklärt:

"Die offiziellen Arbeitsmarktstatistiken für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg zeichnen ein trauriges Bild. Von Frühjahrserholung keine Spur. Bei älteren Arbeitnehmern hat die Krise schon dramatische Folgen hinterlassen. Die Älteren sind die ersten Opfer der Krise. Umso schlimmer ist, dass die Regierung in Berlin unbeirrt daran festhält, das Rentenalter auf 67 Jahre zu erhöhen. Das ist eine Rentenkürzung um zwei Jahre. Die Rente ab 67 ist Gift für den Arbeitsmarkt. Sie schafft keinen einzigen neuen Arbeitsplatz für Ältere sondern nur höhere Rentenabschläge und mehr Altersarmut. Die jetzigen Zahlen sind ein Warnschuss. Wir kämpfen weiter ohne Wenn und Aber gegen dieses Wahnsinnsprojekt. Am Freitag lässt DIE LINKE den Bundestag erneut über eine Rücknahme der Rente ab 67 abstimmen. Das wird auch eine Nagelprobe für den Abgeordneten Michael Roth (SPD).

Zanger weiter: "Wir werden die Bundestagswahl zu einer Volksabstimmung über die Rente ab 67 machen. Nur eine Stimme für DIE LINKE ist eine Stimme gegen die Rente ab 67."

Landtags-Fraktion vor Ort in Heringen

Kalibergbau in der Werra-Region sozial und ökologisch betreiben!

 

Seit 1901 ist der Kalibergbau eine wichtige ökonomische Säule in der Werra-Region. Aber noch lange nach Ausbeutung der Lagerstätten wird die aktuelle Kaliproduktion durch den Düngemittelhersteller K+S irreversible Umweltschäden und hohe Kosten, für die die Allgemeinheit aufkommen muss, verursachen.

  • Versalzung von Trinkwasserbrunnen mit hohen Kosten für die Gemeinden
  • Schädigung von Flussökosystemen und der wirtschaftlichen Grundlage der Anrainer durch die Einleitung konzentrierter Salzlaugen in die Gewässer
  • Gefährdung von Grundwasser, Ackerbau und Grünlandwirtschaft durch die Versenkung von Salzlauge
  • Abraumhalden, 40 mal größer als die Cheopspyramiden, die das Oberflächenwasser über 1000 Jahre belasten werden.
  • Einlagerung von Giftmüll unter Tage als Zusatzgeschäft

Mit Unterstützung der Landesregierungen von Hessen und Thüringen wird K+S eine die Umwelt und die Erwerbsgrundlage vieler Anrainer zerstörende Produktion ermöglicht. Landtagsbeschlüsse werden ignoriert und Umweltgesetze ausgehebelt. Demokratische Beteiligungsverfahren werden ausgehöhlt und dienen als Alibi für eine öffentliche Zustimmung. K+S wird in einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung ermöglicht, über 30 Jahre lang Salzlauge in die Werra einzuleiten und weiterhin Abraum auf Halden zu lagern. Dies ist das Gegenteil einer nachhaltigen, ökologischen und volkswirtschaftlich profitablen Kaliproduktion. Dies ist staatlich protegierte Umweltzerstörung, die Trinkwasserquellen zerstört, hohe Folgekosten verursacht und sozialisiert und mittelfristig auch die Arbeitsplätze in der Kaliproduktion selbst gefährdet.

Eine Kaliproduktion mit einer wesentlich geringeren Umweltbelastung ist möglich. DIE LINKE. Fraktion im Hessischen Landtag diskutiert in einer öffentlichen Sitzung mit Fachkollegen aus Thüringen und Niedersachsen, VertreterInnen aus Gewerkschaft, Umweltverbänden und Initiativen vor Ort, wie der Schutz von Umwelt, Ressourcen und Arbeitsplätzen zu erreichen ist.

 

Dienstag, 23. Juni 2009, 18 bis 20 Uhr

Bürgerhaus Heringen,  Obere Goethestraße 17a
36266 Heringen (Werra)


Ministerium und Genehmigungsbehörden handeln nicht und verlassen sich auf K+S

Anlässlich de Tagung des Umweltausschusses bzw. der Diskussion um den Düngemittelhersteller K + S erklärt Marjana Schott, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„K + S muss bei seiner Produktion die ökologischen Leitplanken einhalten. Dies macht der Konzern aktuell nicht und wird es laut Prof. Brinkmann, Leiter des Runden Tisches zum Gewässerschutz, mit dem geplanten Maßnahmenpaket auch nach 2015 nicht machen.
Der Beschluss des Hessischen Landtages aus 2007, den unverantwortlich hohen Härte-Grenzwert für Werra nach 2009 nicht mehr zu verlängern, kann voraussichtlich nicht eingehalten werden. Dennoch bleiben Ministerium und Genehmigungsbehörden untätig."

Obwohl durch die Laugenverpressung bereits gravierende Umweltschäden eingetreten seien, lasse sowohl die Ministerin als auch die Genehmigungsbehörden diese ‚Abfallentsorgung' bis 2011 weiterlaufen, so Schott, und warteten auf eine Gesamtstrategie von K + S. Doch der Konzern kaufe lieber in den USA für 1,3 Mrd. Euro Konkurrenten auf, als adäquat in den Umwelt- und Ressourcenschutz und damit in eine nachhaltige Sicherung der Arbeitsplätze in der Werra-Weser-Region zu investieren.

Schott: „Durch das Verhalten von Ministerin und Genehmigungsbehörden werden nicht nur Ressourcen zerstört. Mittelfristig gefährdet die Landesregierung auch Arbeitsplätze bei K+S und die Lebensgrundlage zahlreicher Landwirte und Fischer. Die hohen Folgekosten dieses zerstörerischen Vorgehens werden - analog zu den verspekulierten Milliarden der Banken - der Allgemeinheit überantwortet."

01.01.1970

DIE LINKE wählte Mareike Zingsem als Direktkandidatin zur Bundestagswahl.

Bereits am vergangenen Wochenende wählten die Kreisverbände Bad Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner der Partei DIE LINKE in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung in Bebra-Weiterode ihre Direktkandidatin zu Bundestagswahl für den Wahlkreis 170.

In einer „knappen Abstimmung“ wurde die 27jährige gelernte Sachbearbeiterin und jetzige Studentin der Soziologie und Psychologie, Mareike Zingsem, zurzeit wohnhaft in Kassel, gewählt. Ihr unterlag mit nur einer Stimme ihr Mitstreiter Hasan Sekerci, der 51jährige Arbeiter aus Bad Hersfeld. Ebenfalls zur Wahl stand auch der ehemalige Sozialdemokrat Peter Wenzel aus Eschwege.

Mareike Zingsem, die als Schwerpunkt ihrer Wahl die Themenfelder Frauenpolitik, Arbeitsmarkt/recht, Sozialrecht, Bildung und Kultur besetzt, wurde bereits mit großer Unterstützung beider Kreisverbände als Nordhessische Kandidatin der Landesliste zur vergangenen Hessenwahl gewählt und wurde ebenfalls für einen der ersten 10 Plätze zur Landesliste der kommenden Bundestagswahl, die in einer Landes-Vetreterversammlung am kommenden Wochenende in Bad Homburg gewählt werden soll, vorgeschlagen.

Der Kreisverband Bad Hersfeld-Rotenburg hofft nun mit „einem neuen, frischen Gesicht“ in der Politik, viele der parteivertrossenen Nichtwähler, besonders unter den Frauen  und den Jungwählern mit Mareike Zingsem eine neue Perspektive anzubieten.

Glückwünsche der LINKEN zur Eröffnung des Büros des Verbandes der Hersfelder Sinti und Roma in Bad Hersfeld

Am Mittwoch, 15. April, genau eine Woche nach dem `Internationalen Tags der Roma und Sinti` (am 8. April)  eröffnet der Verband der Hersfelder Sinti und Roma e.V. sein Büro in der Eisenacher Straße 1.

Horst Zanger und Jens Christiner brachten Die Glückwünsche des Kreisvorstandes der LINKEN Bad Hersfeld-Rotenburg dem Vorsitzenden des Vereins, Samson Lind, zum Ausdruck. Horst Zanger erinnerte während dieses Anlasses nochmals an die unerschöpfliche und jahrzehntelange Unterstützung für die Volksgruppe der Sinti und Roma vor Ort durch den verstorbenen Kreistagsabgeordneten und Mitstreiter, Adolf Corell und fügte wörtlich hinzu: „Wir sind ein gerade erst neu aufgestellter Kreisverband unserer Partei der auch immer noch mit dem Aufbau seiner Strukturen beschäftigt ist, aber wenn es um die Interessen von Benachteiligten in unserer Gesellschaft geht, ist DIE LINKE ein glaubwürdiger und richtiger Ansprechpartner“

Sinti und Roma werden weiterhin europaweit diskriminiert. Die LINKE setzt sich für eine wirkliche Chancengleichheit ein. Alle müssen diskriminierungsfrei am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Das gilt auch für nationale Minderheiten. Insbesondere die schulische Eingliederung muss für alle gesichert sein.

Der Schutz nationaler Minderheiten, wie er im Rahmenabkommen des Europarats auch von Deutschland ratifiziert wurde, muss Bildung, medizinische Versorgung und Arbeit ermöglichen. Nach einer Bilanz verschiedener Menschenrechtsorganisationen werden jedoch vielen Sinti und Roma dieser Zugang verwehrt oder zumindest für diese mit größeren Schwierigkeiten verbunden, so leider auch in unserem Landkreis.

„Die kommunale Unterstützung dieses 1. Büros in Bad Hersfeld, durch die Stadt und den Landkreis, war somit ein Begrüßenswerter Schritt in die Richtige Richtung“ so Zanger weiter.

 

Wege aus der Krise

David Meienreis

DIE LINKE lädt ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in der Stadthalle Bad Hersfeld (Konferenzraum I)

Der Kreisverband der Partei DIE LINKE. Bad Hersfeld-Rotenburg lädt zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema "Wege aus der Krise" ein.

Ort dieser Veranstaltung am Donnerstag, den 26.03.2009 ist der Konferenzraum I, der Stadthalle in Bad Hersfeld. Begin: 19:30 Uhr.

Als Referenten erwarten wir  David Meienreis, den Fraktionsreferent im Ausschuss Wirtschaft und Verkehr des Hessischen Landtages.

Unter anderem wird das hessische „Gesetz zur Förderung von Infrastrukturinvestitionen“ ein Thema dieser Veranstaltung sein, zu dem die Linke über Ihre Vorstellungen und Forderungen hinsichtlich der Überwindung der Krise durch sozial verträglichere Maßnahmen mit der Öffentlichkeit diskutieren möchte.

FlyerMeienreis.pdf

Flyer zur Veranstaltung

23 K

 

LINKS-aktiv! - Aktion vor Bad Hersfelder Arbeitsagentur

 

Das Wetter meinte es nicht gut mit Horst Zanger und Jens Christiner vom Kreisvorstand  DIE LINKE. Hef-Rof. Die Krise schien sogar auch dieses schon gepackt zu haben! Aber hoch motiviert,  in Regenjacken, Weste und Regenschirmen standen die beiden LINKEN im strömenden Regen vor der Arbeitsagentur in Bad Hersfeld.

Ziel dieser Aktion war es, durch eine Unterschriftenaktion die Bundestagsfraktion der LINKEN zu stärken um somit Druck auf die Bundesregierung auszuüben, um einen „Schutzschirm für die Menschen“ – statt mit milliardenschweren Rettungspaketen einem Schutzschirm bloß für Banken und Konzerne aufzuspannen.

 

Ein Schutzschirm für die Menschen, das heißt für DIE LINKE konkret:

  • Für ein Verbot von Massenentlassungen aufgrund der Finanzmarktkrise und für Belegschaftsbeteiligungen und mehr Mitbestimmung der Beschäftigten,
  • Arbeitszeitverkürzung statt Arbeitsplatzabbau
  • Schaffung von mindestens 1.000.000 Arbeitsplätzen durch öffentliche Beschäftigungsprogramme,
  • Verlängerung des Bezugszeitraumes des Arbeitslosengelds I,
  • Erhöhung des Arbeitslosengelds II auf zunächst mindestens 450.- EUR

Durch direkte Ansprache mit Flyer und Zeitung und das Zugehen auf die Leute, kamen die beiden LINKEN mit vielen ins Gespräch. Viele der Anwesenden waren in Sorge über ihre Zukunft, besonders vor dem Hintergrund der sich durch die Weltwirtschaftskrise verschärfenden Situation. „Die meisten Personen, mit denen wir uns unterhalten haben, stimmten der Forderung nach einem Schutzschirm für Menschen zu, da sie davon ausgehen, dass ohne einen Politikwechsel die Krise auf dem Rücken von Arbeitnehmer/innen, Rentner/innen, Erwerbslosen und ihren Familien ausgetragen wird“,  so Zanger über die erfolgreich Aktion, bei der die meisten der Angesprochenen mit Ihrer Unterschrift die Forderungen der Linken stärkten. 

Diese Aktion war nur der Auftakt einer Bundesweiten Kampagne. Es werden weitere folgen, mit dem Ziel, neue Aktive für die Zusammenarbeit mit den LINKEN zu gewinnen. „Die neuen Aktiven werden auch neue Ideen mitbringen und sie werden ab jetzt nicht mehr alleine kämpfen. Schritt für Schritt wird sich die Zahl derjenigen vergrößern, die sagen: „Wir zahlen nicht für eure Krise!“,  so die Meinung von Jens Christiner, der sehr positiv überrascht war, über diesen ersten Auftakt unter den miesen Wetterbedingungen dieses Vormittags.

Warnstreiks: DIE LINKE unterstützt Tarifforderung nach 8 % oder mindestens 200 Euro mehr pro Monat

Dienstag, 10. Februar 2009

DIE LINKE unterstützt die Warnstreiks und Demonstrationen, zu denen die Gewerkschaften unter anderen in Kassel und Fulda aufrufen. Die Einkommen der Beschäftigten in Hessen sind unter einer CDU-Alleinregierung von der Entwicklung in anderen Bundesländern abgekoppelt worden. Das Ausscheren der Hessischen Landesregierung unter Ministerpräsident Roland Koch (CDU) aus der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) war eine Kampfansage an die Beschäftigten des Landes.

Auch unter der neuen CDU-FDP-Regierung ist zu befürchten, dass es wie in der Vergangenheit mit der `Operation düstere Zukunft` zu weiteren Umschichtungen zu Lasten der Beschäftigten kommt. DIE LINKE wird dagegen für die Rückkehr in die TdL wie auch für kürzere Arbeitszeiten eintreten.

Es bleibt für uns ist nicht nachvollziehbar, dass in fast allen anderen Bundesländern gleiche Tarifbedingungen Grundlage der Arbeitverhältnisse sind und in Hessen mit bis zu 42 Stunden pro Woche die bundesweit höchsten Wochenarbeitszeiten bestehen.

 

Hinweis:

Interessierte können in Rotenburg und Bebra in einen Bus des DGB´s zur Kundgebung nach Kassel zusteigen -> mehr...

 

Die Landtagsabgeordneten der Fraktion der LINKEN werden an den Kundgebungen und Demonstrationen am 12. Februar teilnehmen,


  • Marjana Schott in Kassel, Opernplatz, 10.00 Uhr
  • Willi van Ooyen in Fulda, Kundgebung um 10.00 Uhr Hauptbahnhof

icon Solidaritätserklärung des Landesvorstandes und der Landtagsfraktion downloaden (140.32 kB)

01.01.1970

Bevorstehender Vertragsabschluß besiegelt Werraversalzung über Jahrzehnte

Gerade ist die Landtagswahl in Hessen vorbei, die neue hessische Regierung noch nicht im Amt, wird ein fix und fertiger Vertragsentwurf der provisorischen Koch’chen- und der Thüringischen  CDU-Landesregierung sowie dem beteiligten K+S Konzern, vorbei an allen demokratischen Gremien, nun am Mittwoch den 04.02.2009 von den Beteiligten still und heimlich in Friedewald im Schlosshotel unterzeichnet werden.

Das ist aus unserer Sicht ein unglaublicher Affront gegenüber den Anliegergemeinden, Umwelt- und Naturschutzverbänden, Gewerkschaften und Wissenschaftlern am Runden Tisch zur Werraversalzung, die einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung von Umweltverschmutzungen der Kaliindustrie in Hessen und Thüringen erarbeiten sollten.

Dieser Vertrag wird lediglich mit einem rechtlich unverbindlichen Protokollanhang versehen sein, mit dem auch der Kritik des Runden Tisches am öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen Hessen, Thüringen und K+S Rechnung getragen werden sollte.

Somit wird der sooft gelobte und gepriesene „Runde Tisch“ zur Farce.  Noch bevor dieser die Gutachten auswerten und eine Zwischenbilanz ziehen konnte, sind durch die geschäftsführende Landesregierung Fakten geschaffen worden. Es ist zu vermuten, dass mit den Verträgen altes Recht geschaffen werden sollte, um den Vollzug des Europarechtes zu umgehen und K + S vor schärferen Umweltauflagen zu schützen.

Die Vereinbarung, die in Bezug auf die Fortschreibung des viel zu hohen Härtegrenzwertes in der Werra klar gegen Landtagsbeschlüsse in Hessen und Thüringen verstößt, hätte geändert werden müssen. Nur einen Protokollanhang dem Ländervertrag anzuhängen, ist Bauernfängerei nach der Art von Haustürgeschäften.

Es gibt keinen triftigen Grund für die Notwendigkeit, die Vereinbarung schon am morgigen Mittwoch zu unterzeichnen. Eine Änderung des Vertrages wäre noch möglich gewesen, es sei denn, man wollte gar nichts ändern und den Runden Tisch nur ruhig stellen. Dieser hat rein gar nichts davon, wenn seine Vorschläge in Überlegungen lediglich als Anhang einbezogen werden.

 

01.01.1970

Runder Tisch zur Werraversalzung nur Hinhaltetaktik?

Kaum ist die Landtagswahl in Hessen vorbei, wird der fix und fertige Vertragsentwurf der Länder, vorbei an allen demokratischen Gremien, aus dem Hut gezaubert. Das ist ein unglaublicher Affront gegenüber den Anliegergemeinden, Umwelt- und Naturschutzverbänden, Gewerkschaften und Wissenschaftlern am Runden Tisch zur Werraversalzung, die einen Maßnahmenkatalog zur Reduzierung von Umweltverschmutzungen der Kaliindustrie in Hessen und Thüringen erarbeiten sollten.

Noch bevor der Runde Tisch Gutachten auswerten und eine Zwischenbilanz ziehen konnte, sind durch die geschäftsführende Landesregierung Fakten geschaffen worden. Es ist zu vermuten, dass mit den Verträgen "altes Recht" geschaffen werden sollte, um den Vollzug des Europarechtes zu umgehen und K + S vor schärferen Umweltauflagen zu schützen.

Das ganze Vorgehen lässt - wie schon bei dem Dialogforum zum Ausbau des Frankfurter Flughafens - den Verdacht aufkommen, dass mit dem Runden Tisch die beteiligten Akteure ruhiggestellt und hingehalten werden sollten. Die Hessische Landesregierung lässt demokratische Beteiligungsverfahren zur Farce verkommen.

DIE LINKE. Hef -Rof bekräftigt ihre Forderung

  • Stopp der Einleitungen in die Werra und Stopp der Laugenversenkung
  • Rückzahlungsverpflichtung von staatlichen Geldern wegen Verstoßes gegen das Werra-Entsalzungsabkommen
  • Einrichtung einer öffentlich kontrollierten Stiftung, in die Anteile aus den Profiten eingezahlt werden müssen, um spätere Umweltschäden aus dem Kalibergbau zu beseitigen.
  • Verfüllung der Halden in die Bergbaustollen
  • Nutzung der Haldenmaterialen, die lediglich wegen der zu geringen Profite an der Verwertung aufgetürmt werden

 

 

Unsere Direktkandidaten

Günter Biernoth
Horst Zanger

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger

wir können in ganz Deutschland, wie auch in unserer Region eine Entwicklung beobachten, die an die spätmittelalterliche wirtschaftliche Entwicklung erinnert. Die Regionen bluten aus und es entstehen Ballungszentren. in denen sich die gesamte Wirtschaftkraft zusammenzieht. Dies ist ein immer größer werdendes  Problem, da nach den Arbeitsplätzen auch die Menschen die Region verlassen.

Andere, gerade ältere aber auch immer mehr jüngere Arbeitskräfte werden zu 1-EUR-Jobs gezwungen um somit die Arbeitslosenstatistiken zu schönen. Dies hat auch noch zur Folge, dass weiter Arbeitsplätze verloren gehen und der Landkreis z. B. mit seiner kreiseigenen Beschäftigungsgesellschaft E.V.A über Förderungsmittel des Bundes, der EG und auch der Agentur für Arbeit, lukrative Zuschüsse erhält, welche vermutlich in der Sanierung des recht maroden Kreishaushaltes versickern.

Öffentliche Investitionen dürfen nicht mehr dazu führen, dass weitere Niedriglohnjobs und Leiharbeit in den Logistikzentren geschaffen werden, von denen Menschen trotz harter Arbeit ohne Lohnaufstockung kaum mehr existieren können

Traditionelle Konzepte werden hier nicht weiterhelfen. Regionen müssen sich zusammentun und alternative Konzepte erarbeiten, die massiv durch Gelder des Landes unterstützt werden müssen.

1-EUR-Jobs müssen in öffentlich geförderte Arbeitsplätze umgewandelt werden.

Was wir in unserer Region brauchen sind kleine innovative Unternehmen, die zukunftsorientierte Produkte entwickeln. Diese müssen intensiv gefördert werden, da diese die Technologien des 21 Jahrhundert entwickeln.

Ein weiteres Standbein für die Region ist der Ausbau eines nachhaltigen, grünen Kultur und Tourismus Konzeptes. Wir leben in einer Region die viele Möglichkeiten bietet. Wir dürfen nicht zusehen wie z. B. unser schönes Werratal durch weitere illegale Laugeneinleitungen der K + S ruiniert wird.

Wir brauchen auch die Anbindung an den öffentlichen Personenverkehr. Es kann nicht sein das Bebra nach und nach vom ICE-Netz abgeschnitten wird. Wir benötigen ein gut organisiertes Netz des öffentlichen Nahverkehrs. sowohl als Tourismusförderung aber auch für uns als Bewohnerlnnen dieser Region.

Der Ausbau von Schulen und Kindergarten muss vorangetrieben werden. Wir brauchen, ein modernes Schulsystem. Die Forderung der Linken nach einer Gemeinschaftsschule müssen umgesetzt werden. Alle Kinder sollen bis zur 10. Klasse gemeinsam lernen. Wir verteidigen die Abschaffung der Studiengebühren. Denn die Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Auch die Qualität des Unterrichts muss verbessert werden. Wir wollen Berufsschulen ausbauen und Weiterbildung fördern. Öffentliche Investitionen in Erziehung, Bildung und Ausbildung entscheiden Hessens Zukunft. muss jetzt umgesetzt werden. Wir dürfen nicht noch mehr Generationen verlieren und Bildung darf nicht alle paar Jahre je nach Regierungskonstellation mal so und mal so gemacht werden.

Und es muss Schluss gemacht werden, mit dem Ausverkauf kommunaler lnstitutionen. Krankenhäuser, Stadtwerke, auch die Sparkassen und andere Einrichtungen die sich im Besitz von Kommunen, Kreisen oder des Landes befinden dürfen nicht mehr privatisiert werden. Hier hat die Politik eine Verantwortung gegenüber Ihren Bürgerinnen und Bürgern. Staatlicher Besitz ist nicht Besitz eines nebulösen Staates, sondern Besitz der Menschen, die in diesem Staat leben.

Und noch ein Wort zur Wirtschaftskrise: Die immer stärker werdenden Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise wird auch in unserer Region die Arbeitsplätze vieler Menschen bedrohen. Es ist nicht zu verantworten, diese Menschen zu Hartz IV-Empfängern zu machen. Denn Hartz IV bedeutet Hoffnungslosigkeit.

Nach wie vor gilt: Hartz IV muss abgeschafft werden. Hessen braucht ein wirksames Anti-Armutsprogramm und ein Investitionsprogramm zur Schaffung neuer tariflich entlohnter und sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze – auch in einem öffentlichen Beschäftigungssektor - . Dafür steht DIE LINKE. Hessen – Dafür stehen Ihre Direktkandidaten der Wahlkreise 10 – Rotenburg und 11- Bad Hersfeld